5. February 2010

Norm-Entwurfs-Portal für DIN-Normen

Das neue Online-Portal für Norm-Entwürfe des DIN ist ab sofort verfügbar (http://www.entwuerfe.din.de). Es bietet einen kostenfreien Online-Zugang zu aktuellen Norm-Entwürfen und die Möglichkeit, online Stellungnahmen zu den Norm-Entwürfen abzugeben. Für alle Experten, die Inhalte einer Norm mit gestalten möchten, ist dies ein neuer Weg, ihre Kommentare und Änderungsvorschläge einzubringen.

Dieser neue Online-Service des DIN soll einer breiten Fachöffentlichkeit die Mitwirkung an der Normung erleichtern. Das Angebot wird in den kommenden Monaten laufend inhaltlich ausgebaut und optimiert.
Nutzer haben nach Registrierung hier die Möglichkeit, kostenfrei Inhalte von aktuellen Norm-Entwürfen zu lesen oder bei Bedarf Änderungs- und Ergänzungsvorschläge, kurz Stellungnahmen, abzugeben.

Eine Liste mit allen aktuell im Portal kommentierbaren Norm-Entwürfen können Sie sich über die Auswahl aktuelle Norm-Entwürfe in der Menüleiste anzeigen lassen.

Die Norm-Entwürfe im Portal werden abschnittsweise wiedergegeben und sind für die Darstellung im Internet optimiert, um die interaktive Nutzung der Inhalte zu vereinfachen. Bei Bedarf können gedruckte oder elektronische Norm-Entwurfsdokumente weiterhin über den Beuth Verlag erworben werden. Über einen Link ist diese Option komfortabel als Zusatzfunktion erreichbar.

Die Abgabe, Änderung oder Ergänzung von Stellungnahmen ist über den gesamten Zeitraum der Einspruchsfrist möglich. Die Norm-Entwürfe im Portal werden abschnittsweise wiedergegeben und sind für die Darstellung im Internet optimiert, um so die interaktive Nutzung der Inhalte und Verarbeitung Ihrer Kommentare zu vereinfachen. Weitere Informationen finden Sie in der Einführung.

Sollten Sie von der Möglichkeit der Online-Stellungnahme nicht Gebrauch machen wollen, ist die herkömmliche Art der Stellungnahme selbstverständlich auch möglich.

Um den kompletten Norm-Entwurf als gedrucktes oder elektronisches Dokument zu erhalten, können Sie ihn direkt über die Einzelansicht online bestellen oder den Beuth Verlag kontaktieren.

Wenn Sie bisher noch keine Stellungnahmen abgegeben haben, beim DIN also noch nicht als Einsprecher angemeldet sind, dann können Sie jetzt Einsprecher werden: Bitte fordern Sie dann Ihr persönliches Formular für die Einräumung von Urhebernutzungsrechten an und senden Sie dem DIN dieses mit Ihrer Unterschrift im Original per Post zu.

26. January 2010

10. Sächsisches GIS-Forum OPEN Call for Papers

Am 14./15. Mai 2010 findet in Dresden das GI2010-Symposium, d.h. nach 10 Jahren GI2000 nunmehr GI2010, das bereits “10. Sächsische GIS-Forum” statt.

GI2010 zeichnet sich wie in den vergangenen 10 Jahren “GI2000+X” dadurch aus, daß erneut – im Unterschied zu anderen sächsischen GIS-Veranstaltungen – das Tagungsprogramm aus einem offenen Aufruf komponiert wird, um mehr Transparenz und offene Diskussionen zum “Status-quo” der Implementierung der europäischen Direktiven PSI (2003/98/EC), ACCESS (2003/4/EC) bzw.
INSPIRE (2007/2/EC) zu demonstrieren.

Anläßlich des 10-jährigen Jubiläums “GI2010 – 10. Sächsisches GIS-Forum” konnten erneut hochrangige EU-Experten auf dem Gebiet von eGOVERNMENT, GEOINFO und INSPIRE aus AT, BE, CZ, und UK gewonnen werden.

Demzufolge bietet der gemeinnützige IGN-Verein interessierten Fachexperten und Praktikern aus den Fachbereichen GEO-UMWELT-PLANUNG auch 2010 wieder die Möglichkeit, sich als Autor neben weiteren europäischen Keynote-Referenten mit einer eigenen Präsentation (Vortrag, Poster, PC-Demo oder Workshop-Angebot) einzubringen (siehe auch archivierte Proceedings von GI2009 bzw. GI2008
auf der EU-ePSIplatform).

Die Dokumente für den OPEN Call sowie das ABSTRACT-Template stehen bereits zum Herunterladen zur Verfügung.

Der IGN-Vorstand nimmt Ihre Präsentationsvorschläge bis zum 15. März entgegen.

Einzureichen sind: Titel, Stichworte sowie Inhalt max. 100-150 Worte in DE, EN oder RU) entsprechend dem vorgegebenen ABSTRACT Format zur Veröffentlichung GI2010. Autoren werden bis zum 31. März 2010 über die Einordnung in das Programm informiert.

Weitere Details, Updates sowie Kontaktinformationen: http://gdi-sn.blogspot.com/!
Informationen für die Registrierung der Teilnehmer erscheinen bis Ende März auf dem Weblog GDI-SN.de – Geospatial Saxony !

24. January 2010

Haptik für 3D-Darstellungen

Auf einer InterGEO-Fachmesse der vergangenen Jahre bin ich auf etwas Faszinierendes gestoßen.

scopulus® erschafft durch den Einsatz modernster Technologie 3-dimensionale Abbildungen von Erdteilen, Städten oder auch freien Formen in all ihren Feinheiten.

In Präzisionsarbeit werden aus Daten Formen zum Berühren. Ob in Holz, Stein, Metall oder Kunststoff … als Geo-, Stadt- oder ArtRelief – im Zusammenspiel mit der handwerklichen Bearbeitung wird aus jedem Werkstück ein Unikat, ein begreifliches Kunstwerk.

Hilfreiches OpenStreetMap-Cheat Sheet

Beim Tagging von OpenStreetMap-Daten musste man sich bisher auf seine Erfahrung und sein gutes Gedächtnius oder auf die Wiki-Seite verlassen.

Hilfreich kann dabei das OpenStreetMap-Cheat Sheet sein, das auf http://files.dropbox.com/u/1418629/OpenStreetMap%20cheat%20sheet.pdf zum Download verfügbar ist.

23. January 2010

Routenplaner für Haiti im Internet abrufbar

Nach dem Erdbeben auf Haiti haben Geoinformatiker der Universität Heidelberg einen Notfall-Routenplaner ins Internet gestellt. Insbesondere Hilfskräfte können damit online die schnellste Wegstrecke unter Berücksichtigung zerstörter Straßen und Gebiete ermitteln. Den Routing-Dienst hat die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Alexander Zipf innerhalb von nur zwei Tagen realisiert. Das Logistic Cluster der Vereinten Nationen (UN) setzt ihn bereits ein.

Der Notfall-Routenplaner basiert auf dem OpenRouteService der Heidelberger Arbeitsgruppe (war das nicht aus Mainz oder Bonn?) und nutzt die freien Geodaten der Wiki-Weltkarte OpenStreetMap (OSM). Direkt nach dem Erdbeben auf Haiti haben Freiwillige weltweit begonnen, die OSM-Datenbasis durch das Abdigitalisieren von freien Luftbildern zu aktualisieren.

Der Routing-Dienst kann unter http://openls.geog.uni-heidelberg.de/osm-haiti abgerufen werden. Die Daten werden stündlich aktualisiert.

Weitere Informationen zur OSM-Haiti-Hilfsaktion, an der jeder mitwirken kann, finden sich unter: http://wiki.openstreetmap.org/wiki/WikiProject_Haiti#2010_Earthquake_Response.

22. January 2010

Geofabrik offers crisis mapping data for Haiti

After the recent earthquake in Haiti, OpenStreetMap contributors around the world started to do what they could to improve mapping there, tracing over satellite imagery made available by GeoEye and others. These efforts are supported by the Humanitarian OSM Team (HOT), a new initiative to apply the principles and activities of open source and open data sharing towards humanitarian response and economic development.

Geofabrik, a worldwide contributer to Internet Mapping and OpenStreetMap, takes part in this effort by providing a special download server that has OSM data extracts, shape files, and Garmin maps created from OSM data, all updated every five minutes in order to put mappers’ work to maximum use.

Geofabrik also offers very large PNG files rendered every hour, and a collection of PNG map snapshots that document how mapping has progressed:

OpenStreetMap map of Port-au-Prince, 1st January, 2010
OpenStreetMap map of Port-au-Prince, 17th January, 2010

“Sin duda OSM será una gran ayuda para nuestros grupos de respuesta – OSM undoubtedly be a great help to our response teams, especially those going to move to rural areas.”,
confirm Colombian search and rescue operators.

You can read more about the work and results of the Humanitarian OpenStreetMap Team for Haiti.

19. January 2010

Kritische Sicherheitslücke im Internet Explorer: BSI empfiehlt die vorübergehende Nutzung alternativer Browser

Im Internet Explorer existiert eine bisher unbekannte kritische Sicherheitslücke. Die Schwachstelle ermöglicht Angreifern, über eine manipulierte Webseite Schadcode in einen Windows-Rechner zu schleusen und zu starten. Der in der vergangenen Woche bekannt gewordene Hacker-Angriff auf Google und weitere US-Unternehmen hat vermutlich diese Sicherheitslücke ausgenutzt.

Betroffen sind die Versionen 6, 7 und 8 des Internet Explorer auf den Windows-Systemen XP, Vista und Windows 7. Microsoft hat ein Security Advisory herausgegeben, in dem es Möglichkeiten der Risikominimierung beschreibt und arbeitet bereits an einem Patch, um die Sicherheitslücke zu schließen. Das BSI erwartet, dass diese Schwachstelle in kurzer Zeit für Angriffe im Internet eingesetzt wird.

Das Ausführen des Internet Explorer im „geschützen Modus“ sowie das Abschalten von Acitve Scripting erschwert zwar die Angriffe, kann sie jedoch nicht vollständig verhindern. Deshalb empfiehlt das BSI, bis zum Vorliegen eine Patches von Microsoft auf einen alternativen Browser umzusteigen.

Sobald die Sicherheitslücke geschlossen ist, wird das BSI über seinen Warn- und Informationsdienst Bürger-CERT darüber informieren. Über das Bürger-CERT informiert und warnt das BSI Bürger sowie kleine und mittelständische Unternehmen vor Viren, Würmern und Sicherheitslücken in Computeranwendungen. Die Experten des BSI analysieren rund um die Uhr die Sicherheitslage im Internet und verschicken bei Handlungsbedarf Warnmeldungen und Sicherheitshinweise per E-Mail.

18. January 2010

NASA World Wind wins NASA Software of the Year award

The software team at Ames Research Center that created the World Wind Java Software Development Kit won the NASA Inventions and Contributions Board 2009 Software of the Year Award.

The Application Template uses imagery data from sources like Blue Marble Next Generation (May 2004) and I Cubed Lansat 15m. Analytic Surface mode represents random altitudes over the Coast of Florida, USA. The application displays stars, atmospheric effect, compass, world map, and scale bar.

The Application Template uses imagery data from sources like Blue Marble Next Generation (May 2004) and I Cubed Lansat 15m. Analytic Surface mode represents random altitudes over the Coast of Florida, USA. The application displays stars, atmospheric effect, compass, world map, and scale bar.

NASA’s Inventions and Contributions Board (ICB) recognized project manager Patrick Hogan and his Ames Research Center software team with the 2009 Software of the Year Award for the development of the World Wind Java (WWj) Software Development Kit (SDK) and Web Mapping Services (WMS).

WWj is an open source project that uses satellite data to provide a 3D interactive world viewer featuring applications such as high resolution imagery, surface analytics, terrain profiling, earthquake tracking, and airspace viewing, to name a just few features. WWj is capable of displaying any globe, such as the Moon, if provided with the data.

At first glance, WWj resembles Google Earth, but was published 8 months earlier.

The concurrent development of these similar products was unknown to either group. There is a key difference in their business models: WWj doesn’t restrict the use of its technology. Anyone can tailor it to meet specific needs.

Funding opportunities for NGOs, CBOs and researchers

Giacomo Rambaldi compiled a list of funding opportunities for NGOs, CBOs and researchers:

http://www.iapad.org/funding_sources.htm

I expect this might be helpful for some of you or for your friends!

WhereCamp SF 2010

WhereCamp is the unconference for geohackers. The most recent WhereCamp was WhereCamp 2009.

WhereCamp 2010 will take place at Google Campus 1300 Crittenden Lane Mountain View California on Saturday and Sunday April 3-4 2010, right after Where 2.0

Just as with previous WhereCamps this is an unconference, anyone and everyone is welcome to come and discuss local, maps, augmented reality, open standards, open ecosystems and more! Join us for two days of fun and participate as much or as little as you wish. Sessions are organized in a bottom up way where any participant can propose a talk, topic or discussion which are held in multiple streams in multiple rooms.

One of the organizers is Steve Coast, the founder of OpenStreetMap.

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