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(Geo-)Data Warehouses sind das Thema des 4. GINet Forums. Data Warehouses haben seit langem eine
hohe Verbreitung in Großunternehmen und vollziehen ein beträchtliches Wachstum im gehobenen Mittelstand.
„Der Begriff stammt aus dem Informationsmanagement in der Betriebswirtschaft. Ein Data Warehouse dient der Informationsintegration. Die Daten werden
von den Datenquellen in das Data Warehouse geladen und dort vor allem für die Datenanalyse und zur betriebswirtschaftlichen Entscheidungshilfe
in Unternehmen langfristig gespeichert. Der Erstellung eines Data Warehouses liegen gemäßt wikipedia zwei Leitgedanken zugrunde:
1. Integration von Daten aus verteilten und unterschiedlich strukturierten Datenbeständen, um im Data Warehouse
eine globale Sicht auf die Quelldaten und damit übergreifende Auswertungen zu ermöglichen
2. Separation der Daten, die für das operative Geschäft genutzt werden, von solchen Daten, die im Data Warehouse z.B. für Aufgaben des
Berichtswesens, der Entscheidungsunterstützung, der Geschäftsanalyse sowie des Controllings und der Unternehmensführung verwendet werden.
Der Warehouse-Leitgedanke trifft insbesondere auch auf die Nutzung von Geoinformationen zu. Obwohl sich der Gedanke förmlich aufdrängt
, hat das Data Warehouse bisher wenig Einzug in das Gebiet der Geoinformation gefunden. Die Verteilung von Geodaten erfolgt heute
über Webdienste. Zur professionellen Analyse und zur Entscheidungsunterstützung sind diese bei weitem nicht ausreichend.
Zunehmend wird daher der Warehousegedanke auch in die Welt der Geoinformation Einzug halten.
Die Keynote wird von Oliver Röniger, ORACLE Deutschland GmbH, gehalten, der einen Blick über den Tellerrand
ermöglicht und die Perspektive für viele mögliche Anwendungen aus dem Bereich der Geoinformation aufzeigt.
Die weiteren Vorträge zeigen, dass die Idee bereits von verschiedenen Behörden und Unternehmen aufgegriffen
wurde und erste Schritte gemacht sind, z.B. bei der Landeshauptstadt Düsseldorf und der GKD Recklinghausen. Die Möglichkeit der
abteilungs- bzw. unternehmensübergreifenden Nutzung von (Geo-)Data Warehouses, wie z.B. bei dem Konzern Stadt Herten, verdeutlichen das enorme Nutzungspotenzial von Geodaten. Eine Agenda werden wir Ihnen in Kürze separat zu senden.
Veranstaltungsort ist wie auch in den Vorjahren der Industrie-Club in Düsseldorf.
Der Industrie-Club liegt zentral in Düsseldorf und ist mit ÖPNV gut erreichbar.
Zu der kostenlosen Veranstaltung laden CISS TDI GmbH und graphservice GmbH Sie herzlich ein. Anmeldungen sind bereits möglich per Mail
(s.lund@ciss.de) oder Onlineformular unter http://www.ciss.de/news/events.shtml.
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