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Forschungsprojekt Geodaten-Transport ins Web 2.0
07.11.2009
 
Verbundprojekt "Flex-I-GeoWeb" aus Bonn gewinnt Landes-Wettbewerb um EFRE-Fördermittel – Geoinitiative der Region Bonn erhält von EU und dem Land NRW rund eine Million Euro Projektförderung.

http://www.wichmann-verlag.de/news/1623f5f55c8.html     Mit einem gemeinsam konzipierten, ambitionierten Forschungsprojekt hat die Geoinitiative Region Bonn den EFRE-Landeswettbewerb "Informations- und Kommunikationstechnik (ITK)" gewonnen. Es ging um Fördermittel aus dem Europäischen Fond für Regionale Entwicklung (EFRE), die das Land NRW erstmals durch Branchen-Wettbewerbe ausgeschrieben hatte.

Das Bonner Vorhaben ist dabei das größte Verbundprojekt. Beteiligt sind vier IT-Anbieter aus Bonn und Siegburg (CPA Systems, WhereGroup, lat/lon, interactive instruments), das Geographische Institut der Universität Bonn, das Fraunhofer Institut IAIS in St. Augustin sowie das Amt für Wirtschaftsförderung der Stadt Bonn und die IHK Bonn/Rhein-Sieg als Träger der Geoinitiative Region Bonn.

Ihre gemeinsam formulierte Idee, einen Softwarebaukasten zu entwickeln, mit dem auch Laien intuitiv webbasierte Anwendungen für die Analyse von Geodaten erstellen können, wird nun bis Ende 2011 mit rund einer Million Euro gefördert. Geplant ist, das Potenzial eines solchen Softwarebaukasten am Beispiel eines Portals zur Suche und individuellen Bewertung von Baulücken in entwickelten Räu­men zu demonstrieren, unter anderem durch die Einbindung noch sehr junger, aber bereits international standardisierter 3D-Geodatendienste. Bereits für diese Standards sind wichtige Impulse von Bonner Unternehmen sowie der Universität Bonn ausgegangen. Ein solch dynamisches Baulückenportal wäre ganz nebenbei ein neues Instrument für Architekten und Bauherren für eine Flächen schonende Stadtentwicklung, die ökonomische und ökologische Aspekte abwägt. Es wären sogar Impulse für die regionale Bauwirtschaft denkbar. Aber auch zahlreiche weitere Geodatenportale zu vielfältigen Fragestellungen sollen mit dem Baukasten realisierbar sein. Ein Geoportal zum Thema Baulücken soll lediglich ein erstes Beispiel sein. Das Projekt ist in dieser Hinsicht für neue Ideen und Anregungen offen.

Weitere Informationen: http://www.geobusine...
Quelle: http://www.wichmann-verlag.de/news/1623f5f55c8.html

 

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