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Frederik Ramm, Geschäftsführer der
Geofabrik in Karlsruhe, beteiligt sich von Karlsruhe aus an
der Katastrophenhilfe für Haiti.
Das Land in Mittelamerika war
am 12. Januar von einem Erdbeben der Stärke 7 erschüttert worden. Auf
einem Server der Geofabrik (http://labs.geofabrik.de/haiti)
stellt Ramm, der auch als
Buchautor
über OpenStreetMap in Erscheinung getreten ist,
minutenaktuelle Kartendaten des
OpenStreetMap-Projekts
für die internationalen Hilfskrägte bereit, fertig aufbereitet zum Herunterladen auf GPS-Geräte oder
zum Ausdruck als großformatige Landkarte.
"Es ist erstaunlich, was die weltweite
OpenStreetMap-Community hier auf die Beine gestellt hat", sagte
der 38jährige Wirtschaftsingenieur anläßlich einer Lehrveranstaltung
zu OpenStreetMap und Internet-Mapping-Technologie an der
HFT Stuttgart.
"In nur 10 Tagen ist das Straßennetz
von Haiti in OpenStreetMap von rund 8.000 auf 14.000 Kilometer
gewachsen, und Einsatzkräfte vor Ort können diese Daten wirklich
gut gebrauchen."
Für die Innenstadt von Port-au-Prince gehört die
OpenStreetMap-Karte mittlerweile zu den besten, die man bekommen
kann. "Sin duda OSM será una gran ayuda para nuestros grupos de respuesta - Ohne zweifel werden die POSM-Daten eine große Hilfe für unser Einsatzteam sein",
bestätigt beispielsweise der .
Die Unterstützung mit notwendigem Kartenmaterial ist Teil des
Humanitarian OSM Team (HOT),
einer Initiative mit dem Ziel, Prinzipien und Aktivitäten von Open Source und freien Geodaten auf humanitäre Konflilte und wirtschaftliche Entwicklung anzuwenden.
Weiterführende Links:
http://wiki.openstreetmap.org/wiki/WikiProject_Haiti
http://labs.geofabrik.de/haiti/
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