Franz-Josef Behr: GML-basierte Kodierung von Geodaten:  Einleitung | XML, SVG, CSS | GML | Definition von Objekten in GML | Zusammenfassung | Literatur

Zusammenfassung

XML hat sich weltweit als Standard für den Austausch von Daten und für die Interoperabilität von Anwendungen etabliert. Für Geoinformatik und Kartographie sind XML-basierte Sprachen wie GML SVG und andere von großer Bedeutung. Für den Geodatenaustauschs ist GML3 der derzeit umfassendste Standard zur Repräsentation von Geodaten, der sich als ISO/CD 19136-Standard in Bearbeitung befindet. Aufbauend auf vordefinierten Basis-Schemata lassen sich eigene, anwendungsspezifische Schemata aufbauen und 0D-, 1D-, 2D- und 3D-Geometrien modellieren und übertragen. Dabei werden die notwendigen Elemente und Datentypen unter Nutzung einfacher Typen sowie durch Ableitung von abstrakten GML-Datentypen deklariert. In Instanzdokumenten werden dann Geo-Objekte mit ihren Geometrie- und Fachattributen definiert bzw. durch geeignete Programme erzeugt.
Kennzeichnend für die aktuelle Version von GML ist sicher die hohe Komplexität, die eine entsprechende Einarbeitung voraussetzt. Für die Entwicklung eigener Anwendungsschemata existieren IT-Werkzeuge, so dass diese aus UML-Modellen automatisiert abgeleitet werden können (Düren 2005) oder mittels XML-Editoren wie XML-Spy direkt erstellt werden können (Abitew 2005).

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