Für den Geodatenaustauschs ist GML3 der derzeit umfassendste Standard zur Repräsentation von Geodaten, der als ISO/CD 19136-Standard vorliegt und beispielsweise der deutschen NAS-Schnittstelle zu Grunde liegt. Aufbauend auf vordefinierten Basis-Schemata lassen sich eigene, anwendungsspezifische Schemata aufbauen und 0D-, 1D-, 2D- und 3D-Geometrien modellieren und übertragen. Dabei werden die notwendigen Elemente und Datentypen unter Nutzung einfacher Typen sowie durch Ableitung von abstrakten GML-Datentypen deklariert. In Instanzdokumenten werden dann Geo-Objekte mit ihren Geometrie- und Fachattributen definiert bzw. durch geeignete Programme erzeugt.Kennzeichnend für GML ist sicher die zunächst hohe Komplexität, die eine entsprechende Einarbeitung voraussetzt. Für die Entwicklung eigener Anwendungsschemata existieren IT-Werkzeuge, so dass diese aus UML-Modellen automatisiert abgeleitet werden können oder mittels XML-Editoren wie XML-Spy direkt erstellt werden können.










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