| Übersicht |
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| Bezeichnung |
Sequentielle Datei |
| Allgemeine Beschreibung: |
Format zum Datenaustausch mit SICAD- und
SICAD/open-Systemen |
| Bedeutung |
Schwerpunkt deutschsprachige Länder |
| Struktur |
vektororientiert, mit vollständiger Topologie |
| Historie |
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| Zuständigkeit |
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| Quellen |
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Zurück zur Gliederung
oder zum Gesamtverzeichnis.
| Formatbeschreibung |
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Innerhalb des Systems SICAD ist SICAD-GDB (Geographische
Datenbank) der Baustein für die Speicherung, Verwaltung und Auswertung
graphischer und nichtgraphischer Informationen. Aus diesem Datenbestand
können beliebige rechteckige Bereiche, die sogenannten GDB-Ausschnitte,
in das SQD-Schnittstellenformat ausgelesen werden. Das SQD-Schnittstellenformat
kann sowohl zur kurz- oder langfristigen Datenhaltung als auch zum Datenaustausch
mit anderen Systemen herangezogen werden. Im Gegensatz zu vielen anderen
Systemen besteht das SQD-Schnittstellenformat aus zwei Dateien: einer Geometriedatei
mit den Bildinformationen und einer Sachdatei mit den Informationen der
Sachdaten. Die Schnittstellendateien können beim Datenaustausch sowohl
zur Eingabe als auch zur Ausgabe benutzt werden. Bei den Schnittstellendateien
handelt es sich um sequentielle Dateien, deren Inhalte in einem lesbaren
Format dargestellt werden.
4.1.1 Format der Geometriedatei
Im System SICAD steht in erster Linie die graphische
Ausprägung der gespeicherten Informationen im Vordergrund. Zu diesem
Zweck werden alle darstellbaren graphischen Elemente in Elementtypen unterteilt
(z.B. Punkt, Linie oder Text). Ein Elementtyp ist die kleinste Einheit,
die vom System SICAD verarbeitet werden kann.
| Ebenennummer |
EB |
Hiermit wird die Elementebene des
Elementes festgelegt. Dieser Parameter dient der Unterteilung von Elementen
nach dem Folienprinzip (z.B. alle Grenzen in Ebene 2).
Die GDB bietet die Möglichkeit, bis zu 31
verschiedene Ebenen, dem Folienprinzip entsprechend zu definieren. |
| Elementnummer |
ENUM |
Bei diesem Parameter
handelt es sich um eine Nummer (Elementnummer). Die Elementnummer ENUM
ist für jedes Element eindeutig und wird systemseitig vergeben. Sie
dient zur Identifizierung der Elemente. Anstelle des Parameternamens ENUM
kann auch der Name ENUMI vorkommen. Diese Parameter haben aber die gleiche
Bedeutung. |
| Hierachiestufennummer |
STU |
Mit der Stufennummer STU wird die
Abhängigkeit von Elementen dargestellt. Ein abhängiges Element
hat immer eine höhere Stufennummer als das übergeordnete Element.
So hat z.B. jedes Element vom Typ Linie auf Stufe n immer zwei Punkt-Elemente
auf Stufe n+1.
Die Hierachiestufennummer STU ist standardmäßig
gleich 1 (STU=1). Wird ein Element als Unterelement eines anderen Elements
ausgegeben, so erhöht sich für dieses Unterelement die Hierarchiestufennummer.
So gilt z.B. für einen Punkt (PG-Element) standardmäßig
STU=1, als Endpunkt einer Linie wird er mit STU=2 dem Linienelement angefügt.
Analog gilt für eine Linie standardmäßig STU=1, als Teil
einer Fläche erhöht sich die Hierarchiestufe für die Begrenzungslinie
auf STU=2, für die Randpunkte auf STU=3.
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| Elementtyp |
ETYP |
Mit der Angabe eines Datenstrukturelementes wird der
Typ der Geometrie spezifiziert. Eine Übersicht über verschiedene
Elementtypen finden Sie hier.
Jedes Element eines Elementtyps wird durch maximal
sechs Parameter und eine variable Anzahl von Deskriptoren identifiziert.
Die Deskriptoren dienen der weiteren Unterteilung innerhalb eines Elementtyps
und können somit ebenfalls zur Identifizierung der Elemente benutzt
werden (z.B. zwei Symbole mit gleichen Parametern, aber unterscheidlichem
Deskriptor NAM). Außerdem können sie sowohl graphische als auch
nicht-graphische Informationen des Elements beinhalten, z.B. Neigungswinkel
einer Schrift, Punktkennzeichen eines Punktes etc. |
| Strichmodus |
SM |
Mit Hilfe der 16 verfügbaren Strichmodi (SM=0 bis
SM=15) kann die Strichart gesteuert werden. Der Strichmodus SM=0 ermöglicht
die unsichtbare Darstellung eines Elements; Standard ist SM=1. Die systemseitig
voreingestellte Strichausprägung läßt sich für die
Ausgabe auf ein peripheres Gerät selbstverständlich verändern. |
| Strichstärke |
ST |
Der Parameter ST legt die Strichstärke
des Elementes fest und wirkt sich somit in erster Linie auf die Erscheinungsform
des Elementes aus. Er wird aber auch zur Unterteilung verschiedener Elemente
benutzt, besonders wenn diese in der gleichen Ebene liegen.
Den Strichstärken entsprechen bestimmte Farben
am Graphikbildschirm. Systemseitig sind 256 Strichstärken verfügbar. |
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Beim Auslesen von Daten aus einem GDB-Ausschnitt
werden alle in diesem Ausschnitt enthaltenen Elemente in die Geometriedatei
geschrieben. Dabei wird vom System SICAD zwischen zwei Elementen immer
eine Kommentarzeile erzeugt, um die Lesbarkeit der Datei zu erhöhen.
Kommentarzeilen sind durch einen Stern ('*') in der ersten Spalte einer
Zeile gekennzeichnet. Für jedes Element wird zuerst eine Kopfzeile
erzeugt, die die Angaben ETYP und ENUM (oder ENUMI) sowie wahlweise EB,
STU, ST und SM enthält. Beim Fehlen der zuletzt genannten Parameter
werden Standardwerte angenommen.
Nach der Kopfzeile folgt für alle Deskriptoren
eine Zeile, die den Namen und - durch ein Leerzeichen getrennt - den Wert
des entsprechenden Deskriptors enthält. Wenn es sich bei dem Datentyp
des Deskriptors um eine reelle Zahl handelt, wird diese sowohl in hexadezimaler
als auch in dezimaler Schreibweise ausgegeben (steuerbar durch SICAD-Kommando-Parameter).
Vom System SICAD wird beim Einlesen die hexadezimale Schreibweise ausgewertet.
Dadurch wird verhindert, daß Ungenauigkeiten aufgrund der Transformation
von hexadezimal nach dezimal auftreten, was besonders bei Koordinaten sehr
unerfreulich wäre.
Um evtl. auftretende Inkompatibilitäten zwischen
Siemens- und IBM-interner Darstellung zu vermeiden, benutzt der Umsetzer
nur die dezimale Schreibweise. Diese muß also immer vorhanden sein!
Eine weitere Besonderheit bieten Koordinatenfelder,
wie sie z.B. bei Splines auftreten. Da nicht vorauszusehen ist, wieviele
Koordinaten in einem Feld enthalten sind, wird immer abwechselnd eine X-
und eine Y-Koordinate in eine Zeile geschrieben, wobei die ersten vier
Spalten der Zeile leer bleiben und nur bei der ersten X-Koordinate der
Parameter FEL oder FLD (je nach Elementtyp) angegeben ist.
Bei der Erzeugung der Schnittstellendateien aus
einem GDB-Ausschnitt werden Geometrie- und Sachdaten in zwei unabhängige
Dateien geschrieben. Die Verbindung wird durch sogenannte Pointer-Anweisungen
realisiert und muß bei der Umsetzung beachtet werden, um den Bezug
von Bild- zu Sachinformation herzustellen. Da die Geometriedaten im System
SICAD im Vordergrund stehen, wird der Verweis auf die Sachdaten aus der
Geometriedatei heraus mit Hilfe der "Pointer-Anweisung" aufgelöst.
Die Pointer-Anweisung kann bei jedem beliebigen Element, von dem ein Bezug
zu den Sachdaten hergestellt werden soll, angegeben sein. In der Pointer-Anweisung
steht der Satztyp (siehe unten) und der Schlüssel der entsprechenden
Sachdaten in Form der definierten Schlüsselattribute, die durch einen
Schrägstrich voneinander getrennt werden. Über die Schlüsselattribute
kann der entsprechende Sachsatz gefunden werden.
Bei der Erzeugung der Geometriedatei werden zu
jedem Element nachfolgend alle Unterelemente ausgegeben, z.B. alle Punkte
zu einer Linie. Unterelemente sind durch eine größere Stufennummer
gekennzeichnet. Diese Vorgehensweise bringt Redundanz, da ein Element,
das in mehreren übergeordneten Elementen enthalten ist, auch mehrfach
ausgegeben wird. So wird z.B. ein Punkt, der bei zwei aneinandergrenzenden
Linien Anfangs- oder Endpunkt ist, zweimal ausgegeben. Auf der anderen
Seite sorgt diese Vorgehensweise aber für eine bessere Lesbarkeit
der Geometriedatei.
| X |
double |
Punktkoordinate (GK-Rechtswert) |
|
|
|
| Y |
double |
Punktkoordinate (GK-Hochwert) |
| PKZ |
character(4) |
Punktkennzeichen
(1.Byte: Punktsymbol, 2.Byte: Punktgewicht) |
| PNR |
long |
Punktnummer (4stellig) |
| NAM |
character(4) |
Name des Polygons |
| N |
long |
Länge des Feldes FLD (Anzahl der Knickpunkte |
| FLD |
Array |
Knickpunktfeld (Koordinaten der Knickpunkte
in der Reihenfolge GK-Rechtswer, GK-Hochwert) |
| R |
float |
Radius |
| W |
float |
(Öffnungs-)Winkel in Altgrad |
| NR1 |
long |
Zähler der Flurstücksnummer |
| NR2 |
long |
Nenner der Flurstücksnummer |
| H |
float |
Schrifthöhe |
| NO8 |
long |
Anzahl der Zeichen von FRI |
| FRI |
Text |
Flurstücksnummer mit Buchstaben |
| M |
float |
Textmodus (z.B. 0.66) |
| SAR |
Character(4) |
Schriftart |
| ART |
4CH |
Darstellungsart |
| VA |
I4 |
Verarbeitungsart |
| AWE |
R4 |
Absolutwert |
| DWE |
R4 |
Darstellungswert |
| QW |
R4 |
Drehwinkel Querschnitt Raster |
| QB / QH |
I4 |
Kästchenanzahl für Breite / Höhe für Querschnitt Raster |
| BR |
R4 |
Verrohrungsbreite |
| VWS |
8CH |
Verweis bei TA = allgemeiens Textelement |
| TRA |
8CH |
Name der Trassenachse |
|
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H (R4) - Schrifthöhe
NO8 (I4) - Anzahl der Zeichen von FRI
FRI (Text) - Flurstücksnummer mit Buchstaben
ZVA (I4) - Zeichenvariante (0,1 oder 3)
M (R4) - Textmodus; hier 0.66
SAR (4CH) - Schriftart;hier :AV1
SWI (R4) - Textmodus; hier 0.66
SWI (R4) - Schriftneigung
(W) (R4) - Schriftwinkel (Schriftverlaufsrichtung -
optional falls Winkel ungleich Null)
(NDX) (I2) - Verschiebungsvektor (Differenz
Bezugspunkt zu Textposition) -
optional
(NDY) (I2) - Verschiebungsvektor (Differenz
Bezugspunkt zu Textposition) -
optional
Pointer PF - GMKGSL/Flur/NR1/NR2
Datenstrukturelemente
Die folgende Tabelle zeigt die wesentlichen Datenstrukturelemente in der
Übersicht. Details zum Aufbau einiger dieser Elemente sind in den
darunter folgenden Abschnitten zu finden.
| BO |
Bogen |
| FL |
Fläche |
| FR |
Flurstücksnummer |
| GE |
Graphisches Element |
| KH |
Kanalhaltung |
| KR |
Kreis |
| KS |
Kanalschacht |
| LI |
Linie |
| LT |
Leitung |
| LY |
Polygon |
| MB |
Bemaßungshilfselement |
| MM |
Maszlig;element |
| MT |
Maszlig;text |
| OB |
Objekt |
| PA |
Symbolanschlußpunkt |
| PG |
Vermessungspunkt |
| PK |
Punkt |
| QD |
Querschnittsdetail |
| QS |
Querschnitt |
| RO |
Rohr |
| SN |
Spline |
| SY |
Symbol |
| TA |
allgemeines Textelement |
| TP |
Textparameter |
| TX |
Text |
| Datenstrukturelement
Punkt (PG) |
| Aufgabe: |
Darstellung von Punkten |
| Kopfzeile (Beispiel): |
ETYP=PG STU=1 EB=1
SM=1 ST=1 |
| Stufe: |
Punkte gehören
standardmäßig zur Hierachiestufe STU=1. Als Begrenzungs- oder
Knickpunkte einer Linie, eines Polygons oder eines Bogens werden sie in
STU=2, als Eckpunkte des Flächenelements FL werden sie in STU=3 übergeben. |
| Parameter: |
|
| Beispiel: |
ETYP=PG STU=1 ENUM=1/00000000
EB=1 ST=10
X Z4643619284600000
4415890.5171
Y Z465605B15C700000
5637553.3611
PKZ Y1
PNR 0
INTV /0 |
|
|
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| Datenstrukturelement
Linie (LI) |
| Aufgabe: |
Darstellung von Linien
(Geraden), die jeweils durch zwei Punkte bestimmt sind. Anfangs- und Endpunkt
werden jeweils als PG-Elemente dem entsprechenden LI-Element angefügt. |
| Kopfzeile
(Beispiel): |
ETYP=LI STU=1 EB=2
SM=1 ST=4 |
| Stufe: |
Alle Linien sind
standardmäßig in der Hierachiestufe STU=1. Als Begrenzungslinie
des Flächenelements FL werden sie in STU=2 mitgeliefert. |
| Parameter: |
keine |
| Beispiel: |
****************************************
ETYP=LI STU=1 ENUM=7/00000000 EB=3
****************************************
ETYP=PG STU=2 ENUM=6/00000000 EB=1
X Z4643616B5C900000 4415851.3616
Y Z4656052A61B00000 5637418.3816
PKZ W1
PNR 0
INTV 1
****************************************
ETYP=PG STU=2 ENUM=5/00000000 EB=1
X Z464361F55C500000 4415989.3606
Y Z4656055173300000 5637457.4500
PKZ W1
PNR 0
INTV 1
**************************************** |
|
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| Datenstrukturelement
Polygon (LY) |
| Aufgabe: |
Darstellung
von Polygonen (Linienzügen). LY-Elemente benötigen weniger Speicherplatz
als mehrere zusammengesetzte LI-Elemente und sind insbesondere für
die geglättete Darstellung von Nutzungsartengrenzen, topographische
Abgrenzungen usw. geeignet. Anfangs- und Endpunkt des Linienzuges werden
jeweils als PG-Elemente dem entsprechenden LY-Element angefügt. |
| Kopfzeile
(Beispiel): |
ETYP=LY
STU=1 EB=8 SM=3 ST=2 |
| Stufe: |
Die Polygone
sind standardmäßig in der Hierachiestufe STU=1. Als Begrenzungslinie
des Flächenelements FL werden sie in STU=2 mitgeliefert. |
| Parameter: |
NAM
N
FLD |
| Beispiel: |
**************************************************
ETYP=LY STU=1 ENUM=13/00000000 EB=8
SM=3 ST=2
**************************************************
NAM
FLD
X Z464361822B500000
4415874.1692
Y Z46560500DFC00000
5637376.8740
X Z464361822B500000
4415874.1692
Y Z46560500DFC00000
5637376.8740
**************************************************
ETYP=PG STU=2 ENUM=12/00000000 EB=1
X Z46436158E7300000
4415832.9031
Y Z465604E19B700000
5637345.6072
PKZ N1
PNR 0
INTV 4
INTV 4
**************************************************
ETYP=PG STU=2 ENUM=14/00000000 EB=1
X Z464361C025500000
4415936.1458
Y Z465604F5FD100000
5637365.9885
PKZ N1
PNR 0
INTV 4
************************************************** |
|
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|
|
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| Datenstrukturelement
Bogen (BO) |
| Aufgabe: |
Darstellung
von von Kreisbögen. Anfangs- und Endpunkt eines Bogens werden als
PG-Elemente dem entsprechenden BO-Element angefügt.
Für vollständige Kreise
existiert ein eigenes Element KR. |
| Kopfzeile
(Beispiel): |
ETYP=BO
STU=1 EB=3 SM=1 ST=4 |
| Stufe: |
Alle Bögen
gehören standardmäßig in die Hierachiestufe STU=1. Als
Begrenzungsteil des Flächenelementes FL werden sie in STU=2 übergeben. |
| Parameter: |
X (Rechtswert Bogenmittelpunkt)
Y (Hochwert Bogenmittelpunkt)
R Radius
W Winkel |
| Beispiel: |
****************************************************
ETYP=BO STU=1 ENUM=20/00000000 EB=8
SM=3 ST=2
X Z464361E4E3400000
4415972.8877
Y Z4656054189F00000
5637441.5388
R Z425471FF
84.4453
W Z4279DF7C
121.8730
****************************************************
ETYP=PG STU=2 ENUM=19/00000000 EB=1
X Z464361D67EB00000
4415958.4949
Y Z465604EE54400000
5637358.3291
PKZ N1
PNR 0
INTV 4
***************************************************
ETYP=PG STU=2 ENUM=18/00000000 EB=1
X Z4643623326A00000
4416051.1509
Y Z4656056141000000
5637473.2539
PKZ N1
PNR 0
INTV 4
*************************************************** |
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| Datenstrukturelement
Flurstücknummer (FR) |
| Aufgabe: |
Darstellung
von von Flurstücksnummern für vollständig erfaßte
Flurstücke. Jedes FR-Element ist mit einem Sachsatz PF verknüpft.
Flurstücksnummer mit Buchstaben (z.B. 108a) werden im Parameter NR2
verschlüsselt und im Parameter FRI vollständig eingegeben. |
| Kopfzeile
(Beispiel): |
ETYP=FR
STU=1 EB=4 SM=1 ST=9 |
| Stufe: |
Standardmäßgi
Stufe 1 |
| Parameter: |
X (R8) - Bezugspunkt (GK-Rechtswert)
Y (R8) - Bezugspunkt (GK-Hochwert)
NR1 (I4) - Zähler der Flurstücksnummer
NR2 (I4) - Nenner der Flurstücksnummer
H (R4) - Schrifthöhe
NO8 (I4) - Anzahl der Zeichen von FRI
FRI (Text) - Flurstücksnummer mit Buchstaben
ZVA (I4) - Zeichenvariante (0,1 oder 3)
M (R4) - Textmodus; hier 0.66
SAR (4CH) - Schriftart;hier :AV1
SWI (R4) - Textmodus; hier 0.66
SWI (R4) - Schriftneigung
(W) (R4) - Schriftwinkel (Schriftverlaufsrichtung -
optional falls Winkel ungleich Null)
(NDX) (I2) - Verschiebungsvektor (Differenz
Bezugspunkt zu Textposition) -
optional
(NDY) (I2) - Verschiebungsvektor (Differenz
Bezugspunkt zu Textposition) -
optional
Pointer PF - GMKGSL/Flur/NR1/NR2
|
| Beispiel: |
|
|
|
|
|
|
|
| Datenstrukturelement PK |
| Aufgabe: |
Darstellung
von Punkten |
| Kopfzeile
(Beispiel): |
|
| Stufe: |
|
| Parameter: |
| X (R8) - Bezugspunkt (GK-Rechtswert) |
| Y (R8) - Bezugspunkt (GK-Hochwert) |
|
| Beispiel: |
|
| |
|
|
| Datenstrukturelement TX |
| Aufgabe: |
Darstellung
von Texten |
| Kopfzeile
(Beispiel): |
|
| Stufe: |
|
| Parameter: |
| X |
Rechtswert Textposition |
|
| Y |
Hochwert Textposition |
|
| N |
Länge |
|
| H |
Höhe |
|
| W |
Winkel |
|
| A |
Ausrichting |
|
| M |
Textmodus |
|
| TXT |
Text |
|
|
| Beispiel: |
|
|
|
| Datenstrukturelement KR |
| Aufgabe: |
Darstellung
von Kreisbögen |
| Kopfzeile
(Beispiel): |
|
| Stufe: |
|
| Parameter: |
| X |
Rechtswert Kreismittelpunkt |
|
| Y |
Hochwert Kreismittelpunkt |
|
| R |
Radius |
|
| TXT |
Text |
|
| TXT |
Text |
|
|
| Beispiel: |
|
|
|
|
|
|
|
| Datenstrukturelement SY |
| Aufgabe: |
Darstellung
von Symbolen |
| Kopfzeile
(Beispiel): |
|
| Stufe: |
|
| Parameter: |
| X |
Rechtswert Referenzpunkt |
|
| Y |
Hochwert Referenzpunkt |
|
| W |
Winkel |
|
| F |
Faktor |
|
| S |
Spiegelung |
|
| X1 |
Einbettrechteck |
|
| Y1 |
Einbettrechteck |
|
| X2 |
Einbettrechteck |
|
| Y2 |
Einbettrechteck |
|
|
| Beispiel: |
|
|
|
|
|
|
|
| Datenstrukturelement TP |
| Aufgabe: | Darstellung von Textparametern |
| Kopfzeile (Beispiel): | |
| Stufe: | |
| Parameter: |
| X |
Rechtswert TP-Position |
|
| Y |
Hochwert TP-Position |
|
| N |
Textlänge |
|
| H |
Höhe |
|
| W |
Winkel |
|
| A |
Ausrichtung |
|
| M |
Textmodus |
|
|
| Beispiel: |
|
| |
| |
| Datenstrukturelement RN |
| Aufgabe: | Darstellung von Rahmen |
| Kopfzeile (Beispiel): | |
| Stufe: | |
| Parameter: |
|
| Beispiel: |
|
| |
| |
| Datenstrukturelement SY |
| Aufgabe: | Darstellung von Splines |
| Kopfzeile (Beispiel): | |
| Stufe: | |
| Parameter: |
|
| Beispiel: |
|
| |
| |
| Datenstrukturelement |
| Aufgabe: | Darstellung von |
| Kopfzeile (Beispiel): | |
| Stufe: | |
| Parameter: |
|
| Beispiel: |
|
| |
| |
| Datenstrukturelement |
| Aufgabe: | Darstellung von |
| Kopfzeile (Beispiel): | |
| Stufe: | |
| Parameter: |
|
| Beispiel: |
|
| |
| |
| Datenstrukturelement |
| Aufgabe: | Darstellung von |
| Kopfzeile (Beispiel): | |
| Stufe: | |
| Parameter: |
|
| Beispiel: |
|
| |
| |
4.1.2 Format der Sachdatei
In der Sachdatei sind alle nichtgraphischen Informationen,
die Sachdaten, zu den Elementen des gewählten GDB-Ausschnittes enthalten.
Auch die Sachdatei wird als sequentielle Datei in einem lesbaren Format
ausgegeben. Nicht bei jeder Anwendung werden Sachdatensätze gebildet.
Einige Informationen, die die Charakteristika von Sachdaten haben, können
aber trotzdem in den Deskriptoren der Elementtypen enthalten sein (z.B.
Texte im Deskriptor TXT). Dies geschieht immer dann, wenn die Informationen
auch für die graphische Ausprägung benutzt werden.
Um Sachdaten verarbeiten zu können, muß
zuvor der Satztyp definiert werden. Unter einem Satztyp werden mehrere
Attribute zusammengefaßt, die die Sachdaten des graphischen Elements
aufnehmen können. Maximal vier dieser Attribute können als Schlüsselattribute
definiert werden, um die Identifikation der Sachdaten zu ermöglichen.
Dies ist notwendig, wenn ein Element aus der Geometriedatei mittels der
Pointer-Anweisung (siehe oben) mit einem Sachsatz (das ist die Zusammenfassung
von Satztyp und Attributen zu einem logischen Satz) verknüpft werden
soll. Aus der Pointer-Anweisung können der Satztyp und die Werte der
Schlüsselattribute, die in der Reihenfolge ihrer Definition angegeben
und durch Schrägstrich voneinander getrennt sind, entnommen werden.
Aufgund der Definition der Satztypen sind die Namen der jeweiligen Schlüsselattribute
bekannt. Da die Schlüsselattribute (Name und Wert) in der Sachdatei
nochmals aufgeführt sind, kann der "richtige" Sachsatz durch einen
Vergleich der Werte der Schlüsselattribute aus der Pointer-Anweisung
mit den entsprechenden Werten der Schlüsselattribute aus der Sachdatei
ermittelt werden.
Die Definition der Satztypen und der Schlüsselattribute
erfolgt über zwei spezielle Anweisungen, die GBDFAT-Anweisung (Definiere
Attribut) und die GBDFZS-Anweisung (Definiere Zugiffschlüssel).
In der Sachdatei ist für jeden Sachsatz eine
Kopfzeile enthalten. In der Kopfzeile steht zuerst der Satztyp, für
den der Sachsatz definiert ist. Die weiteren Parameter der Kopfzeile sind
nur für den internen Gebrauch des Systems SICAD und werden deshalb
hier nicht weiter erläutert. Nach der Kopfzeile folgen weitere Zeilen,
die die Attribute des Satztyps darstellen. Sie werden, ähnlich einem
Deskriptor der Geometriedatei, in der Form Attributname-Leerzeichen-Attributwert
ausgegeben.
Auch zu einer Sachdatei wird weiter unten ein kurzes
Beispiel gezeigt werden. Die Pointer-Anweisung in der obigen Geometriedatei
identifiziert dabei den hier dargestellten Sachsatz mit Satztyp FS. An
diesem Beispiel kann man sehr gut den Zusammenhang zwischen Geometrie-
und Sachdatei erkennen.
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| Beispieldaten |
|
 |
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| Literatur |
|
 |
Formatbeschreibungen entnehmen Sie bitte der SICAD-Literatur,
z.B.
-
SICAD-GR Grundsystem Benutzerhandbuch, Bestell-Nr.
U845-J-Z87-7
-
SICAD-KRT1 V2.3A SICAD-Baustein für die Kartenbearbeitung
Stufe 1 Benutzerhandbuch, Bestell-Nr. U1020-J-Z87-6
-
SICAD-KRT2 SICAD-Baustein für die Kartenbearbeitung
Stufe 2 Benutzerhandbuch, Bestell-Nr. U1457J-Z874
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| Konverter |
|
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